Dr. med.
Martin Klieme

Facharzt für Allgemeinmedizin
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin
Klassische Homöopathie
Psychosomatik · Akupunktur

Babelsberger Str. 11
10715 Berlin Wilmersdorf

030 8541987 + 030 85729506

Termine nur nach telefonischer Verein­barung

Mo, Di und Do:
9 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr

Mi: 9 – 12 Uhr

Fr: 9 – 12 Uhr

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  • Empfang
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  • Behandlungszimmer

Hinweise zum Coronavirus

Liebe Patientinnen und Patienten,

Wir möchten Sie informieren über das neue Coronavirus (SARS-CoV2). Hierbei ist es uns wichtig, Ihnen das mitzuteilen, was aus unserer Sicht wirklich sinnvoll und begründet ist. Die folgenden Informationen werden laufend aktualisiert und entsprechen dabei den Vorgaben der Gesundheitsbehörden.

Achten Sie insbesondere auf die veränderten Regeln zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit! Bitte beachten Sie auch unsere weiterhin gültige, dringende Empfehlung, eine Atemschutzmaske zu tragen (vgl. hierzu Absatz 7 und den unten angeführten Link zur Herstellungsanleitung einer selbst hergestellten Maske – solange Fertigprodukte fehlen).

  1. Symptomatik: Grundsätzlich verläuft die Erkrankung ähnlich wie ein Grippaler Infekt, sie ist allerdings unter epidemiologisch-medizinischen Gesichtspunkten für einen Teil der Erkrankten wesentlich gefährlicher! Der Zeitraum von einer Ansteckung bis zum Erscheinen der ersten Symptome beträgt in der Regel 5 bis 14 Tage. Im Vordergrund stehen bei dieser Coronavirus-Infektion (SARS-CoV2) Fieber und ein auffällig trockener Husten, der ebenso auffällig zu Atemnot führen kann. Manchmal kommen Hals- und Glieder­schmerzen und Abgeschlagen­heit hinzu, seltener Niesen, Schnupfen, Durchfall.
  2. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen (ab 60 Jahre) und solche, deren Immunsystem (z.B. durch eine Krebsbehandlung oder bestimmte chronische Erkrankungen) beeinträchtigt ist. Für diese Gruppe wird empfohlen, Impflücken zu schließen, insbesondere bezüglich Pneumokokken, Keuchhusten und der normalen Grippe. Das schützt dann zwar nicht vor dem Coronavirus, hilft aber dabei, zusätzliche Komplikationen durch andere Erkrankungen zu vermeiden. Bitte sprechen Sie uns dazu an.
  3. Labortests auf eine Coronavirus-Infektion sind nur sinnvoll und werden auch nur dann durchgeführt, wenn Sie – vgl. dazu www.rki.de – Kontakt mit einem an der Infektion Erkrankten hatten oder wirklich verdächtige Symptome haben.
    Die Diagnostik erfolgt über die Gewinnung von sog. Abstrichen aus Rachen bzw. Nase. Diese sind aus Sicherheits­gründen mit aufwendigen Schutz­maßnahmen verbunden, und werdend in der Regel nicht in den Arztpraxen durchgeführt, sondern diese Tests werden aufgrund der strengen Schutzauflagen für die Durchführung in  sechs Berliner Corona-Diagnose­zentren  (siehe unten) durchgeführt. Aber bevor Sie dort hingehen, rufen Sie dort unbedingt an, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden und erkundigen sich nach dem aktuellen Vorgehen. Bitte beachten Sie, dass Abstriche immer nur etwas aussagen über den jeweiligen Moment, aber nichts über morgen oder übermorgen! Und dass diese Abstriche meist sehr verlässlich sind – aber leider nicht immer. Gehen Sie nicht leichtfertig in ein Diagnosezentrum, denn die Labore sind an ihrer Kapazitätsgrenze angekommen und insbesondere Risikogruppen und Erkrankte brauchen wirklich diese Diagnostik. Das Wichtigste ist, im Krankheitsfall Ruhe zu bewahren, bleiben Sie erstmal zu Hause und informieren sich telefonisch: bei uns, wenn Sie schon unser*e Patien*in sind oder bei einer der o.g. Hotlines. Manche Krankenkassen haben inzwischen auch Hotlines eingerichtet.
  4. Sinn der o.g. Arbeits­teilung ist es, Erkrankte von Gesunden nach Möglichkeit zu trennen, die Ausbreitungs­geschwindigkeit zu reduzieren und so die medizinische Versorgung zu sichern. Sonst würden Arztpraxen und Krankenhäuser überfordert. Schätzungen gehen davon aus, dass sich in den kommenden Monaten 60-70% der Bevölkerung anstecken werden. Davon verlaufen ca. 80% der Infektionen eher leicht. Damit die restlichen 20% optimal versorgt werden können, muss die Ausbreitung unbedingt verlangsamt werden. Sie können dabei mithelfen! (s.u. Schutzmaßnahmen)
  5. Sollten Sie bereits Patient*in in unserer Praxis sein, Kontakt zu einem Erkrankten gehabt haben und keine Krankheits­symptome haben, rufen Sie uns trotzdem bitte an, wir beraten Sie dann, vereinbaren ggf.  telefonisch einen Termin oder geben Ihnen einen anderen Rat.  Bitte kommen Sie nicht ohne Termin in die Praxis!  Sie gefährden sonst u.U. Andere.
  6. Sollten Sie schwerere Symptome haben, müssen Sie eine der Berliner Hotlines anrufen unter  030 116 117 oder 030 90 28 28 28 und dort das weitere Vorgehen besprechen, ggf. einen Transport in ein Diagnose- bzw. Behandlungs­zentrum vereinbaren.
    Wenn Sie bereits in unserer Praxis Patient*in sind und dazu Fragen haben, können wir Sie auch telefonisch beraten.    Rufen Sie uns dafür an, kommen aber nicht ohne Termin in die Praxis – Sie gefährden dadurch u.U. Andere. 
  7. Hier einige generelle Schutzmaßnahmen, die derzeit sinnvoll erscheinen:
    • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Benutzen Sie keine fremden Stoffhandtücher. Wechseln Sie Ihre täglich.
    • Wenn Sie husten oder niesen müssen, tun Sie das bitte in ihre Ellenbeugen, nicht in die Hand.
    • Desinfizieren Sie sich ihre Hände regelmäßig. Auch das Tragen von 1x-Handschuhen ist sinnvoll, insbesondere in Läden oder unterwegs in Fahr­zeugen der BVG und S-Bahn.
    • Meiden Sie größere Menschenansammlungen. Wenn Sie einkaufen gehen, fassen Sie möglichst wenig an, berühren nicht ihr Gesicht, bis Sie sich die Hände wieder gereinigt haben. Benutzen Sie ihre eigene Einkaufstasche auch im Laden. Vorsicht mit Bargeld, Einkaufswagen und -körben, Tastaturen. Meiden Sie insbesondere Menschen mit Husten.
    • Tragen Sie eine Atemschutzmaske (am Besten sog. FFP2- oder sogar FFP3-Masken, wie sie auch von Handwerkern gegen Feinstaub verwendet werden), wenn Sie Ihre Wohnung verlassen. Wenn Sie keine kaufen können, auch keine sog. chirurgischen, nähen Sie sich eine aus Stoff. Anleitungen finden Sie im Internet (s.u.) oder bei YouTube. Richtig ist, dass solche oder die sog. chirurgischen Masken nicht komplett schützen – aber besser ein nicht optimaler Atemschutz als gar keiner! Gefährlich ist nämlich das Aus- und Einatmen von Viren durch den Atem (man nennt das Aerosolbildung). Das Tragen einer Atemschutzmaske ist wichtig, weil jeder Infizierte bereits ca. 2 Tage vor den ersten Symptomen über den Atem infektiös ist! Das heißt, niemand weiß, ob er*sie selbst schon ansteckend ist oder ob ein Mensch in der Nähe schon ansteckend ist!
      Achtung: Selbst genähte Masken sollten übrigens täglich bei mindestens 60 Grad gewaschen und Masken generell an ihrer Außenseite nicht berührt werden.
    • Reinigen und desinfizieren Sie täglich die Oberflächen, die Sie zu Hause benutzen, ferner Türklinken u.ä.. Viren sind nämlich stundenlang auf allen berührten Oberflächen nachweisbar, insbesondere auf Kunststoffoberflächen. Daher auch Vorsicht, wenn Sie unterwegs sind, z.B. im Supermarkt!
    • Je mehr Sie durch eine chronische Erkrankung oder Ihr Alter gefährdet sind, desto strenger sollten Sie sich schützen.
    1. Zur Behandlung einer Coronavirus-Infektion: Bisher gibt es kein wirklich verlässliches Medikament gegen das neue SARS-CoV2 – Virus, auch wenn immer wieder andere Meldungen durch die Medien geistern. Es gibt allerdings Ansätze zur Entwicklung neuer Medikamente, die die Vermehrung der Viren stoppen sollen und Versuche mit einzelnen bekannten Medikamenten. Ein Impfstoff wird erst in ca. einem Jahr zur Verfügung stehen. Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, zunächst die vorbeugenden Maßnahmen und ggf. die Medikamente einzusetzen, mit denen Sie in der Vergangenheit bei grippalen (also auch viralen) Infekten die besten Erfahrungen gemacht haben.
    2. Achten Sie auf Menschen in Ihrer Umgebung, die Schutz benötigen und helfen Sie. Insbesondere ältere Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen sollen, brauchen Hilfe – zum Beispiel beim Einkauf.
    3. In den nächsten Monaten kann es u.U. zu Engpässen bei bei Impfstoffen und Medikamenten kommen. Bitte bestellen Sie daher die entspr. Folgepackung Ihres Medikamentes rechtzeitig und lassen sich rechtzeitig impfen.

    Nochmal: Wir beraten Sie gerne, um unnötige Sorgen vermeiden zu helfen. Bitte sprechen Sie uns an. Aber: um Ansteckungsrisiken zu reduzieren, kommen Sie bitte nicht ohne  telefonisch vereinbarten Termin in die Praxis! Rufen Sie uns bei allen Wünschen bzw. Fragen erstmal an. Wir haben unsere gesamte Sprechstunde der veränderten Situation angepasst und können Ihnen inzwischen neben  Telefonterminen  auch eine  Videosprechstunde  anbieten. Bitte unterstützen Sie uns dabei, Ihnen optimal und sicher helfen zu können. Danke.

    Ihr Praxisteam
    Martin Klieme, Daniela Merkle, Antje Schubert, Magda Nutzinger, Carola Kühne

    Hinweis: Diese Informationen haben wir nach unserem besten Wissen für Sie erstellt. Es besteht ausdrücklich kein Anspruch auf Vollständigkeit! Bitte informieren Sie sich auch auf den offiziellen Seiten der Gesundheitsbehörden (zum Beispiel Robert-Koch-Institut) und in verlässlichen Medien. Lassen Sie sich nicht durch falsche Nachrichten zusätzliche Angst machen – die Situation ist ohnehin ernst genug.

Weitere Informationen

Robert-Koch-Institut
Infektionsschutz
Charité

Berliner Corona-Diagnosezentren

Charité Standort Virchow in Wedding
Mittelallee 1 | geöffnet täglich 8 bis 16 Uhr

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Spandau (Haus 16)
Kladower Damm 221 | geöffnet Mo-Fr 9 bis 20 Uhr

Vivantes Klinikum in Prenzlauer Berg
Diesterwegstraße | geöffnet Mo-Fr 10 bis 19 Uhr, Sa/So 10 bis 17 Uhr

Vivantes Wenckebach-Klinikum in Tempelhof
Albrechtstraße| geöffnet Mo-Fr 10 bis 19 Uhr, Sa/So 10 bis 17 Uhr

Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg (Haus 19)
Herzbergstr. 79 | geöffnet Mo-Fr 10 bis 19 Uhr, Sa/So 10 bis 17 Uhr

DRK-Klinikum Westend in Charlottenburg-Wilmersdorf (Haus 10)
Spandauer Damm 130 | geöffnet Mo-Fr 9 bis 15 Uhr